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    Japanese Cocktail

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    Japanese Cocktail

    Japanese Cocktail Rezept: der Cognac-Orgeat-Klassiker von 1862, trotz des Namens ganz ohne japanische Zutaten. Eines der ältesten Originalrezepte der Cocktailgeschichte, in 4 Minuten fertig.

    4 Min
    Einfach
    Mittel

    Zutaten

    1

    Für 1 Portion

    • 60 mlCognac
    • 15 mlMandelsirup (Orgeat)
    • 2 DashesAngostura Bitters

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    Zubereitung

    1

    60 ml Cognac und 15 ml Orgeat (Mandelsirup) mit Eis in ein Rührglas geben.

    2

    2 bis 3 Dashes Angostura Bitters dazugeben.

    3

    Kaltrühren, bis das Glas außen beschlägt.

    4

    In ein gekühltes Cocktailglas abseihen.

    5

    Mit Zitronenzeste garnieren.

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    Der Name Japanese Cocktail führt komplett in die Irre, denn es steckt keine einzige japanische Zutat drin, nur Cognac, Orgeat und Bitters. Erstmals veröffentlicht wurde er 1862 in Jerry Thomas' Bar-Tenders Guide, dem ersten je gedruckten Cocktailbuch der USA. Thomas gilt bis heute als Vater der amerikanischen Mixology, und der Japanese Cocktail ist eines der wenigen Rezepte im Buch, die tatsächlich seine eigene Kreation waren, nicht nur eine Sammlung fremder Drinks. Vermutlich wurde er zu Ehren der ersten japanischen Diplomatenmission benannt, die 1860 in New York eintraf und ganz in der Nähe von Thomas' Bar untergebracht war.

    Das Originalrezept von 1862 war herrlich unpräzise nach heutigen Maßstäben, ein Esslöffel Orgeat, ein halber Teelöffel Bogart's Bitters, ein Weinglas Cognac, dazu Zitronenschale. Bogart's Bitters gibt es heute nicht mehr, Angostura hat den Platz übernommen. Die moderne Standardisierung liegt bei etwa sechs Zentiliter Cognac auf anderthalb Zentiliter Orgeat, dazu zwei bis drei Dashes Angostura, im Rührglas kaltgerührt.

    Geschmacklich ist der Japanese Cocktail nussig-süß vom Orgeat, mit einer warmen Cognac-Basis und würziger Tiefe von den Bitters, fast schon dessertartig. Genau diese Kombination kennst du vielleicht schon aus unserem alkoholfreien Virgin Mai Tai, der ebenfalls stark auf Orgeat setzt, nur eben ganz ohne Cognac. Wer es trockener mag, reduziert einfach die Orgeat-Menge etwas.

    In modernen Cocktailbars taucht der Japanese Cocktail selten auf der Karte auf, unter Liebhaber süßerer, nussiger Drinks gilt er aber als echter Geheimtipp. Kurios am Rande: Auch beim viel jüngeren Rob Roy taucht eine mögliche Orgeat-Verbindung auf, die 1873er-Version soll einen ähnlichen Süßlikör enthalten haben. Wer es noch trockener mag, probiert die "Improved"-Variante mit gleichen Teilen Cognac, Orgeat und Limettensaft.

    Häufige Fragen

    Vermutlich als Hommage an die erste japanische Diplomatenmission, die 1860 in New York eintraf und ganz in der Nähe von Jerry Thomas Bar untergebracht war. Der Drink selbst besteht nur aus Cognac, Orgeat und Bitters, ganz ohne japanischen Bezug in den Zutaten.
    Nein, gar kein Whisky. Die Basis ist Cognac, ein französischer Weinbrand, kombiniert mit Orgeat-Sirup und Bitters. Der Name bezieht sich vermutlich nur auf die historische japanische Diplomatenmission, nicht auf die Zutaten.
    Ein süßer, nussiger Sirup aus Mandeln, manchmal mit einem Hauch Orangenblütenwasser verfeinert. Er ist die Signature-Zutat im Japanese Cocktail und auch im Mai Tai, gibt Drinks eine warme, dessertartige Süße.
    Aus Jerry Thomas' Bar-Tenders Guide von 1862, dem ersten gedruckten Cocktailbuch der USA. Er gilt als eines der wenigen Originalrezepte, die tatsächlich von Thomas selbst stammen, nicht nur gesammelt wurden.
    Nussig-süß vom Orgeat, mit einer warmen Cognac-Basis und würziger Tiefe von den Bitters, fast dessertartig. Wer es trockener mag, reduziert die Orgeat-Menge etwas oder probiert die Improved-Variante mit gleichen Teilen Cognac, Orgeat und Limettensaft.

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