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    Neubach
    Rob Roy

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    Rob Roy

    Rob Roy Rezept: der elegante Manhattan mit Scotch statt Rye, benannt nach dem schottischen Volkshelden. Zwei konkurrierende Ursprungsgeschichten, in 4 Minuten fertig.

    4 Min
    Einfach
    Stark

    Zutaten

    1

    Für 1 Portion

    • 50 mlBlended Scotch
    • 25 mlRoter Wermut
    • 2 DashesAngostura Bitters

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    Zubereitung

    1

    50 ml Scotch Whisky und 25 ml süßen roten Wermut mit Eis in ein Rührglas geben.

    2

    2 Dashes Angostura Bitters dazugeben.

    3

    Kaltrühren, bis das Glas außen beschlägt.

    4

    In ein gekühltes Cocktailglas ohne Eis abseihen.

    5

    Mit einer Cocktailkirsche garnieren.

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    Der Rob Roy ist im Kern ein Manhattan mit Scotch Whisky statt Rye oder Bourbon, aber woher genau er kommt, ist nicht ganz geklärt. Eine Geschichte erzählt von 1894, erfunden im New Yorker Waldorf Astoria von Bartender Heinrich August Orphal für einen Scotch-Vertreter, benannt nach der damals populären Broadway-Show über den schottischen Volkshelden Rob Roy MacGregor. Eine zweite Geschichte, vom Cocktailhistoriker David Wondrich vertreten, verweist auf einen bereits 1873 dokumentierten Rob Roy von einem New Yorker Bartender namens Edward F. Barry. Beide Versionen existieren nebeneinander in der Fachliteratur, wir legen uns hier bewusst nicht auf eine fest.

    Ein spannendes Detail am Rande: Die 1873er-Version enthielt angeblich einen "oychette cordial", der möglicherweise Orgeat war. Das würde eine überraschende Nähe zum viel älteren Japanese Cocktail nahelegen, der genau auf Orgeat setzt.

    Historisch wurden gleiche Teile Scotch und Wermut verwendet, moderne Rezepte gehen eher Richtung zwei zu eins Scotch zu Wermut, weil heutiger Scotch im Schnitt weniger Alkohol hat als früher. Süßer roter Wermut ist der Standard, mit trockenem Wermut wie Noilly Prat entsteht ein "Perfect Rob Roy" mit je zur Hälfte süßem und trockenem Wermut. Unser Eindruck beim Testen: Der Rob Roy wirkt tatsächlich eine Spur eleganter und rauchiger als ein klassischer Manhattan, das macht ihn zu einer echten Empfehlung für alle, die Scotch lieber mögen als Bourbon oder Rye. Mehr zu den Unterschieden zwischen den Whiskey-Sorten findest du in unserem Sortenkunde-Guide.

    Serviert wird er klassisch geradeaus, also "straight up" ohne Eis, mit einer aufgespießten Cocktailkirsche. Wer es lieber gekühlt und leichter trinkt, serviert ihn auch auf Eis, das ist heute genauso üblich.

    Häufige Fragen

    Ein Manhattan mit Scotch Whisky statt Rye oder Bourbon, gerührt mit süßem rotem Wermut und Angostura Bitters, serviert mit Cocktailkirsche. Benannt nach dem schottischen Volkshelden Rob Roy MacGregor beziehungsweise der gleichnamigen Broadway-Show.
    Nur die Whiskey-Basis. Der Manhattan nutzt Rye oder Bourbon, der Rob Roy Scotch Whisky. Rest der Rezeptur, Wermut und Bitters, bleibt bei beiden praktisch gleich, der Scotch gibt dem Rob Roy aber eine rauchigere, eigenständigere Note.
    Ein guter Blended Scotch wie Monkey Shoulder funktioniert zuverlässig, er ist ausdrücklich fürs Mixen gemacht. Ein rauchigerer Islay Scotch geht auch, macht den Drink dann aber deutlich intensiver und weniger ausgewogen.
    Zwei konkurrierende Geschichten existieren. Die eine datiert ihn auf 1894 im New Yorker Waldorf Astoria, benannt nach einer populären Broadway-Show über den schottischen Volkshelden Rob Roy MacGregor. Die andere, vertreten vom Cocktailhistoriker David Wondrich, verweist auf einen bereits 1873 dokumentierten Rob Roy.
    Eine Variante mit je zur Hälfte süßem und trockenem Wermut statt nur süßem Wermut. Das macht den Drink etwas weniger süß und trockener im Abgang, die Grundstruktur mit Scotch und Bitters bleibt aber identisch.

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