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    Neubach
    Whiskey Sour

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    Whiskey Sour

    Whiskey Sour Rezept Bourbon, Zitronensaft und Eiweiß für eine samtige Schaumkrone. Mit Eiweiß wird er cremig und rund, ohne bleibt er frisch und direkt. 6 Minuten, mittelschwer.

    6 Min
    Mittel
    Mittel

    Zutaten

    1

    Für 1 Portion

    • 50 mlWhiskey (Bourbon)
    • 25 mlZitronensaft
    • 20 mlZuckersirup
    • 1 StückEiweiß

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    Zubereitung

    1

    50 ml Whiskey (Bourbon), 25 ml Zitronensaft und 20 ml Zuckersirup in den Shaker hinzugeben.

    2

    Optional: 1 Eiweiß für samtige Textur hinzugeben.

    3

    Zuerst ohne Eis 10 Sekunden kräftig shaken (Dry Shake), dann Eis hinzugeben und erneut kräftig shaken.

    4

    In das mit frischem Eis gefüllte Tumbler-Glas abseihen und mit einer Cocktailkirsche und einer Zitronenscheibe garnieren.

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    Mehr zum Cocktail

    Der Whiskey Sour ist einer der meistgesuchten Cocktails 2026 und das aus gutem Grund. Er verbindet Whiskey-Wärme mit Zitrussäure und je nach Ausführung ist er entweder direkter Sour oder samtig-runder Cocktail mit Schaumkrone. Beides ist richtig, beides ist gut. Die Sour-Familie ist uralt Spirituose, Zitrus, Süße in einer Formel die sich seit dem 19. Jahrhundert nicht geändert hat. Der Whiskey Sour taucht in Bartender-Büchern ab 1862 auf. Er gehörte zu den ersten dokumentierten Cocktail-Rezepten überhaupt. Eiweiß ist der Game-Changer. Dry Shake zuerst alle Zutaten ohne Eis, 10 Sekunden kräftig schütteln. Dann mit Eis nachshaken. Das Eiweiß emulgiert und bildet eine stabile Schaumkrone die minutenlang hält. Ohne Eiweiß bleibt er frischer und direkter, beides hat seinen Platz. Bourbon ist klassisch, Rye macht ihn trockener und würziger. Frischer Zitronensaft ist Pflicht, kein Flaschensaft. Unser Tipp: Angostura Bitters auf dem Schaum als Garnitur sieht gut aus und gibt Tiefe.

    Häufige Fragen

    Beide Versionen sind richtig. Mit Eiweiß wird er cremig, samtig und die Schaumkrone hält minutenlang, das ist die Bartender-Version. Ohne ist er direkter, frischer und schneller gemacht. Wer Eiweiß vermeiden will: Aquafaba aus der Kichererbsen-Dose gibt ähnlichen Schaum und ist vegan.
    Bourbon ist der Klassiker, süßer und weicher, harmoniert gut mit Zitrone. Rye macht ihn trockener und würziger, mehr Kontrast zur Säure. Scotch funktioniert auch, gibt eine andere Charakteristik. Wir benutzen am liebsten Bulleit Bourbon oder Rittenhouse Rye.
    Der Dry Shake ohne Eis emulgiert das Eiweiß zuerst und bildet eine stabile Schaumstruktur. Mit Eis sofort würde das kalte Wasser das Eiweiß zu schnell koagulieren lassen und der Schaum wird weniger stabil. Erst 10 Sekunden trocken, dann mit Eis, das ist die Reihenfolge.
    Frisch ist Pflicht. Zitronensaft aus der Flasche ist pasteurisiert und schmeckt flach. Frischer Zitronensaft hat Säure und Aroma die den Cocktail erst richtig machen. Zwei Zitronen ergeben ungefähr 30 ml, das reicht für einen Whiskey Sour.
    Klassisch: Angostura Bitters auf dem Schaum und eine Maraschino-Kirsche. Wer keinen Schaum hat: Orangenhalbscheibe am Glasrand. Die Bitters-Tupfen auf dem Schaum sehen gut aus und geben eine würzige Note. Mit einem Zahnstocher kann man die Tupfen zu einem Muster ziehen.

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