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Cocktailparty planen: Mengen, Einkauf und Ablauf
Wie viele Cocktails pro Person, wie viel Spirituose, wie viel Eis. Die komplette Rechnung.
Kurz gesagt
Für eine Cocktailparty rechnest du mit zwei bis drei Cocktails pro Gast und etwa 150 Gramm Eis pro Drink. Aus einer 0,7-Liter-Flasche bekommst du rund 14 bis 20 Drinks. Für 20 Gäste brauchst du also etwa 60 Drinks, vier bis fünf Flaschen Spirituose und neun Kilo Eis. Mindestens ein Drittel der Getränke sollte alkoholfrei sein. Der Party Planner in der App rechnet dir Mengen und Einkaufsliste automatisch aus und lässt dich die Party mit deinen Gästen teilen.
Die zwei Fehler, die auf jeder Cocktailparty passieren, sind immer dieselben. Entweder ist die Spirituose um halb elf leer, oder du sitzt hinterher auf vier angebrochenen Flaschen und einem Sack geschmolzenem Eis. Beides lässt sich ausrechnen, und zwar bevor du einkaufen gehst. Hier steht die komplette Rechnung: wie viele Cocktails pro Person, wie viel Spirituose pro Flasche rauskommt, wie viel Eis du wirklich brauchst und wie du dir das alles vom Party Planner in der App abnehmen lässt.
Schneller geht es so: Der Party Planner rechnet dir aus deiner Gästezahl jede Zutat aus, verschickt die Einladungen und deine Gäste tragen selbst ein, wer was mitbringt. Am Ende steht die fertige Einkaufsliste. Party jetzt planen.
Wie viele Cocktails pro Person auf einer Party?

Die Faustregel aus der Gastronomie lautet: zwei Getränke pro Person in der ersten Stunde, danach eines pro Person und Stunde. Bei einer Feier von fünf Stunden landest du damit bei sechs Getränken pro Gast, allerdings inklusive Wasser und Softdrinks.
Für Cocktails rechnest du anders, weil niemand fünf Margaritas hintereinander trinkt. Realistisch sind zwei bis drei Cocktails pro Gast über den ganzen Abend, der Rest verteilt sich auf Wasser, Bier oder Wein. Mit drei Cocktails pro Person bist du auf der sicheren Seite.
Zwei Faktoren verschieben das spürbar. Im Sommer steigt der Getränkebedarf um etwa 20 bis 30 Prozent, und zwar vor allem bei den alkoholfreien Sachen. Und wenn es Essen gibt, wird langsamer getrunken.
Wie viel Spirituose brauchst du für Cocktails?
Das ist die Zahl, die fast alle unterschätzen. Aus einer Flasche mit 0,7 Litern bekommst du bei 50 Millilitern pro Drink genau 14 Cocktails. In der Praxis rechnet man mit 15 bis 20 Drinks pro Flasche, weil manche Rezepte weniger Basis brauchen.
Konkret heißt das: Für zehn Gäste mit je drei Drinks brauchst du 30 Cocktails, also gut zwei bis drei Flaschen. Wenn du zwei verschiedene Drinks anbietest, teilt sich das entsprechend auf zwei Spirituosen auf, und plötzlich brauchst du von jeder weniger, als du dachtest.
Cocktailparty für 10, 20 oder 30 Personen
Hier die fertige Rechnung, kalkuliert mit drei Cocktails pro Gast und 50 Millilitern Basis pro Drink.
Gäste | Cocktails | Spirituose | Eis | Alkoholfrei |
|---|---|---|---|---|
10 Personen | 30 Drinks | 2 bis 3 Flaschen | ca. 5 kg | 10 Drinks |
20 Personen | 60 Drinks | 4 bis 5 Flaschen | ca. 9 kg | 20 Drinks |
30 Personen | 90 Drinks | 6 bis 7 Flaschen | ca. 14 kg | 30 Drinks |
Die Spalte Alkoholfrei ist kein Nebenschauplatz. Als Richtwert sollte mindestens ein Drittel der Getränkemenge ohne Alkohol sein, gerechnet auf alle Gäste, nicht nur auf die, die fahren.
Wie viel Eis brauchst du für eine Cocktailparty?
Rechne mit etwa 150 Gramm pro Drink. Das klingt nach wenig, summiert sich aber brutal: Bei 60 Drinks sind das neun Kilo, und da ist noch nichts zum Kühlen der Flaschen dabei.
Eis ist auf jeder Party die erste Zutat, die ausgeht, und die einzige, die du abends nicht mehr nachkaufen willst. Kauf großzügig und lager es in einer Kühlbox statt im Gefrierfach, sonst hast du nach zwei Stunden einen einzigen Klumpen.
Welche Drinks gehören auf die Karte?

Weniger, als du denkst. Zwei bis drei Drinks reichen völlig, und sie sollten sich Zutaten und Gläser teilen. Sonst stehst du den ganzen Abend am Tisch und mixt, statt zu feiern.
Unsere Kombination, die immer funktioniert: ein fruchtiger Crowd-Pleaser, ein herber für die Erwachsenen und eine alkoholfreie Variante, die genauso gut aussieht wie der Rest. Wenn alle drei über dasselbe Glas laufen, sparst du dir das halbe Spülen.
Party Planner statt Getränkerechner: was der Unterschied ist
Getränkerechner gibt es viele. Du gibst Gästezahl und Stunden ein und bekommst Bier, Wein und Wasser in Litern ausgespuckt. Für ein Sommerfest reicht das. Für eine Cocktailparty nicht, denn dort lautet die eigentliche Frage: Wie viel Tequila brauche ich für 60 Margaritas, wie viele Limetten gehören dazu, und was kostet mich das?
Genau da setzt unser Party Planner an. Er rechnet nicht mit Pauschalen, sondern mit echten Rezepten aus unserer Datenbank. Du wählst deine Drinks aus, er rechnet jede einzelne Zutat hoch, in Millilitern und in Flaschen. Bier und Wein kann er genauso, nur eben zusätzlich und nicht anstelle der Cocktails.
Was du brauchst | Getränkerechner | Neubach Party Planner |
|---|---|---|
Mengen | Pauschal in Litern | Jede Zutat aus dem echten Rezept |
Cocktails | Grobe Faustregel | Exakte Menge pro Drink und Gast |
Bier und Wein | Ja | Ja, zusätzlich |
Alkoholfrei | Restposten | Gleichwertig eingeplant |
Einladungen | Nein | Per Link verschicken |
Wer bringt was mit | Nein | Gäste tragen sich selbst ein |
Einkaufsliste | Zum Ausdrucken | Ein Klick in die Liste in der App |
Einkaufen | Selbst zusammensuchen | Im Laden abhaken oder direkt online bestellen |
Einladungen verschicken und sehen, wer was mitbringt
Das ist der Teil, den wir selbst am häufigsten nutzen und den kein Rechner der Welt kann. Du legst deine Party an und verschickst den Link an deine Leute. Deine Gäste kommen darüber dazu, sehen, was geplant ist, und tragen sich ein.
Damit ist die nervigste Frage des Abends vom Tisch, nämlich wer eigentlich was besorgt. Einer nimmt das Eis, einer die Limetten, einer bringt den Prosecco mit. Du stehst nicht mehr allein mit zwei vollen Einkaufstaschen da und schreibst am Abend vorher zwölf Leuten einzeln in WhatsApp.
Von der Einkaufsliste direkt zum Einkauf
Wenn die Planung steht, wandert alles mit einem Klick in die Einkaufsliste in der App. Von da aus hast du zwei Wege. Entweder du nimmst das Handy mit in den Supermarkt und hakst ab, während du durch die Gänge läufst. Oder du bestellst den Großteil direkt online, weil bei den Zutaten die passenden Links hinterlegt sind. Gerade bei Spirituosen und alkoholfreien Alternativen spart dir das die Suche im Regal, die oft ohnehin ergebnislos endet.
Und das gilt für jede Runde, egal ob Geburtstag, Sommerfest oder eine spontane Cocktailparty für große Gruppen. Je mehr Gäste, desto mehr bringt dir das, weil sich Rechenfehler bei 30 Leuten teuer bemerkbar machen.
Party Planner öffnen und die nächste Runde planen.
Was gehört auf die Einkaufsliste?
Neben Spirituosen und Säften sind es immer dieselben Dinge, die vergessen werden. Eis in ausreichender Menge. Frische Limetten und Zitronen, gepresst und nicht aus der Flasche, das ist der größte Unterschied zwischen einem Cocktail und einer Limonade. Garnituren wie Orangenscheiben, Minze oder Beeren. Und genug Wasser, weil das auf jeder Party der eigentliche Engpass ist.
Wenn du eine Bar-Station aufbaust, an der sich die Gäste selbst bedienen, leg eine Karte mit den zwei, drei Drinks des Abends dazu. Dann beantwortet die Karte die Frage nach dem Verhältnis, bevor sie bei dir landet.
Die häufigsten Fehler bei der Cocktailparty
Zu viele verschiedene Drinks. Zu wenig Eis. Zu wenig Wasser. Und der Klassiker: alles frisch shaken wollen. Bei mehr als zehn Gästen mixt du fruchtige Drinks in der Karaffe vor und gibst Eis und Soda erst ins einzelne Glas. Nur geshakte Drinks wie eine Margarita baust du wirklich einzeln.
Der letzte Fehler ist der teuerste: erst am Nachmittag anfangen zu planen. Gute alkoholfreie Alternativen bekommst du selten im Supermarkt um die Ecke, die musst du vorher bestellen.
Party-Guides für einzelne Drinks
Für die großen Drinks haben wir eigene Guides mit konkreten Mengen, Vorlauf und Ablauf geschrieben.
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- Der beste Cocktailplaner für Zuhause und deine Party· 24. Juli 2026
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Tommy
Classy Cocktail Mixer
Tom ist Mitgründer von Neubach Home und der Typ, der auf jeder Party freiwillig hinter der Hausbar landet. Was als Rumprobieren mit ein paar Flaschen in der Küche anfing, ist über die Jahre zur echten Leidenschaft geworden: Cocktails, die nicht nur gut aussehen, sondern auch schmecken – ganz ohne Barkeeper-Diplom. Für Neubach Home testet er Rezepte so lange, bis das Verhältnis stimmt, entwickelt die Cocktailkarten mit und arbeitet sich genüsslich durch Gin, Rum und alles, was die Hausbar so hergibt. Hier schreibt er über Drinks, Spirituosen und wie man Gäste mit wenig Aufwand beeindruckt.
+500 Cocktails getestet, Mitgründer von Neubach Home, testet seit Jahren Rezepte in der eigenen Hausbar, Cocktailkurse belegt, Experte für Classy Cocktails
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