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    Neubach
    50/50 Martini

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    50/50 Martini

    50/50 Martini Rezept: Gin und Trockener Wermut zu gleichen Teilen, dazu Orangenbitter. Der nassere, aromatischere Martini. Bringt florale Gins wie Still G.I.N. richtig zur Geltung. 4 Minuten, mittel.

    4 Min
    Mittel
    Stark

    Zutaten

    1

    Für 1 Portion

    • 40 mlGin
    • 40 mlTrockener Wermut
    • 2 SpritzerOrangenbitter

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    Zubereitung

    1

    Das Rührglas mit Eiswürfeln füllen.

    2

    40 ml Gin, 40 ml Trockenen Wermut und 2 Spritzer Orangenbitter hinzugeben.

    3

    30 Sekunden kalt umrühren.

    4

    In das vorgekühlte Martini Glas abseihen.

    5

    Mit einer Zitronenzeste oder einer Olive garnieren.

    So gelingt dir dein perfekter 50/50 Martini

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    Der 50/50 Martini ist das Gegenteil vom knochentrockenen Martini. Hier ist der Wermut nicht nur ein Hauch, mit dem man das Glas ausspült, sondern die Hälfte vom Drink. Gleiche Teile Gin und trockener Wermut, dazu ein paar Spritzer Orangenbitter. Das Ergebnis ist weicher, aromatischer und deutlich zugänglicher als ein Dry Martini. Ein Martini zum Genießen, nicht zum Beweisen.

    Der nasse Martini ist kein neuer Trick, sondern ein Klassiker, der gerade sein Comeback feiert. Während alle über den Dry Martini reden, holt der 50/50 die Eleganz zurück ins Glas. Und er ist die perfekte Bühne für einen modernen, citrus-floralen Gin wie Still G.I.N. von Dre und Snoop. Mehr Wermut heißt mehr Raum für die feinen Noten: Mandarine, Jasmin, ein bisschen Koriander. Bei einem Dry Martini gehen die unter, hier kommen sie durch.

    Gerührt, nicht geschüttelt. Das Rührglas mit viel Eis füllen, Gin, Wermut und Orangenbitter dazu, dreißig Sekunden kalt rühren, in das eiskalte Martini Glas abseihen. Das Glas vorher in den Froster oder mit Eis und Wasser durchkühlen. Ein warmes Glas ruiniert jeden Martini, beim nassen erst recht, weil er mehr aromatische Substanz hat, die warm flach wird.

    Unser Tipp: Der Wermut entscheidet alles. Trockener Wermut ist ein Wein und oxidiert nach dem Öffnen. Also nach dem Aufmachen in den Kühlschrank und innerhalb weniger Wochen aufbrauchen. Eine alte, lauwarme Flasche aus dem Schrank schmeckt müde und zieht den ganzen Drink runter. Starte mit 50/50, und wenn du es trockener magst, gehst du beim nächsten Mal auf 60 zu 40.

    Häufige Fragen

    Das Verhältnis von Gin zu Wermut. Beim Dry Martini ist Wermut nur ein Hauch, oft 6 zu 1 oder weniger. Beim 50/50 sind es gleiche Teile, also 1 zu 1. Dadurch ist der 50/50 nasser, weicher und aromatischer und weniger reine Spirituose. Wer Dry Martini zu hart findet, ist hier richtig.
    Gerührt. Der Drink besteht nur aus Spirituose und Wermut, ohne Saft oder Sirup. Rühren gibt eine klare, samtige Textur und genau die richtige Verdünnung. Schütteln würde ihn trüben und mit Luftblasen durchsetzen. Dreißig Sekunden kalt rühren, dann abseihen.
    Trockener Wermut, zum Beispiel Noilly Prat oder Dolin Dry. Wichtiger als die Marke ist die Frische. Wermut ist Wein und oxidiert nach dem Öffnen. Also offene Flasche in den Kühlschrank und zügig aufbrauchen. Eine alte, lauwarme Flasche macht den Martini müde.
    Ein moderner, citrus-floraler Gin profitiert hier am meisten, weil der höhere Wermut-Anteil die feinen Noten durchkommen lässt. Still G.I.N. von Dre und Snoop mit Mandarine und Jasmin ist ein gutes Beispiel. Ein klassischer London Dry funktioniert auch und gibt einen herberen, wacholderbetonten 50/50.
    Empfohlen, aber kein Muss. Ein paar Spritzer Orangenbitter verbinden Gin und Wermut und geben dem Martini Tiefe. Ohne wird er puristischer und schlanker. Wenn du anfängst, nimm ihn mit dazu, der Unterschied ist deutlich und fast immer zum Besseren.

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